03.02.20 | Kultur Ökologie, Klima- und Umweltschutz hautnah
Bewerbungsstart für das Freiwillige Ökologische Jahr
Ab sofort können sich Interessierte um eine Stelle im Freiwilligen Ökologischen Jahr bewerben.
Foto: LWL
Westfalen (lwl). Ökologie, Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz sind wichtige Anliegen vor allem junger Menschen geworden. Eine Möglichkeit, sich unmittelbar in diesen Bereichen zu engagieren, bietet seit mittlerweile 25 Jahren das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ). Ab sofort können sich junge Menschen im Alter von 16 bis 26 Jahren für das kommende Bildungsjahr bewerben.
"Im FÖJ haben junge Menschen die Möglichkeit, Erfahrungen in den Bereichen Umwelt, Naturschutz und Nachhaltiger Entwicklung zu sammeln", sagt Ferahs Hafez von der FÖJ-Zentralstelle beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). "Dabei arbeiten die meisten Freiwilligen bei Natur- und Umweltorganisationen, Biologischen Stationen bei Umweltämtern oder in ökologischen Betrieben, aber auch Tierparks und Naturdenkmäler befinden sich unter den Einsatzstellen."
Die praktischen Aufgaben, die auf die jungen Menschen warten, reichen von ökologischem Obst- und Gemüseanbau, Schafe hüten, Hecken schneiden und historische Gärten pflegen, über Waldspiele in der Jugendarbeit bis hin zu Planungs- und Kartierungsarbeiten bei Umweltämtern.
Zum FÖJ gehören neben der praktischen Arbeit auch 25 Bildungstage, die zur fachlichen, beruflichen und persönlichen Entwicklung der "FÖJler" beitragen. Die Seminare werden von den Freiwilligen mitgestaltet, indem sie Themen selbst bestimmen und ausgestalten.
Um einen Platz bewerben können sich junge Menschen, die ihre Schulpflicht erfüllt haben, aber noch nicht 27 Jahre alt sind. Die Freiwilligen erhalten als Taschengeld und Verpflegungspauschale 300 Euro. Einige Stellen bieten auf Anfrage Unterkunft und Verpflegung.
Nähere Infos, wie zum Beispiel die Liste aller Einsatzstellen und den Link zum Bewerbungsportal, finden sich auf der Webseite der FÖJ-Zentralstelle unter http://www.foej.lwl.org/. Bewerbungen sind bis zum 1. Juni möglich. Telefonisch ist die Zentralstelle erreichbar unter 0251 591-6710, per Mail unter: foej@lwl.org.
Pressekontakt
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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